5 Lappalien im Büro, die Ihre Nerven extrem(st) strapazieren können
Der ganz normale Wahnsinn hat einen Namen: Büroalltag! Warum das in vielen Kanzleien, Ämtern, Agenturen und dgl. tatsächlich zutrifft, was den durchschnittlichen „Sesselpuper“ am meisten nervt und wie man sich selbst (und den KollegInnen) das Leben erleichtern kann… Der heutige Beitrag schildert belastende Alltagssituationen und simple entlastende) Tipps, – sowohl für Täter als auch für Opfer… Bitte weiterlesen!
Bestimmt haben Sie im Bekanntenkreis schon die ein oder andere negative Aussage über den Büroalltag gehört. Sie zählen gar selbst zu der Sorte unzufriedene Schlipsträger? Oder aber Sie machen in Ihrem dunkelgrauen Kostüm wahrlich eine gute Figur – um Ihr Nervenkostüm ist es da wesentlich schlechter bestellt… Nicht gut. Gar nicht gut.
In diesem bedauerlichen und leider nicht selten vorkommenden Fall empfehle ich Ihnen noch eindringlicher, auch diesen Beitrag aufmerksam zu Ende zu lesen!
Arbeitsfrust statt Arbeitslust – Was sind die Auslöser und welche wirksamen Abhilfen gibt es?
- Lautstarke Telefonate
Der Kollege erledigt seine Telefongespräche in einer Lautstärke, als ob Sie und/oder der Gesprächspartner schwer(st)hörig wären. Sie sehnen sich nach einer Familienpackung Ohropax. Apropos Partner: Sämtliche persönlichen Diskussionen mit der eifersüchtigen Ehefrau werden selbstverständlich unüberhörbar im Großraumbüro geführt. Sie kennen jedes einzelne unschöne Detail im Privatleben Ihres Kollegen. Auch haben Sie mittlerweile die geheimen Fantasien und intimen Vorlieben der frischverliebten Kollegin zur Kenntnis genommen…
Tipp: Vereinbaren Sie ein Zeichen mit dem Gegenüber, wenn der Lärmpegel für Sie ein unangenehmes Maß erreicht (die meisten KollegInnen sind sich über das eigene Verhalten nicht bewusst und ändern dies daher klarerweise auch nicht „automatisch“). Und: Private Gespräche, dessen Inhalte „Belanglosigkeiten“ übersteigen, haben im (Großraum-)Büro nichts verloren.
- Gespräche unter Kameraden
Vertraute Unterhaltungen zwischen Hr. X und Fr. Y werden vom übrigen Kollegium oft als störend empfunden. Bedenken Sie: Vielleicht brüten die anderen MitarbeiterInnen zum Bespiel gerade über komplizierte Statistiken, bei denen äußerste Konzentration erforderlich ist…
Tipp: Falls Sie sich mit Ihrem vertrauten Kollegen/Ihrer befreundeten Kollegin kurz privat austauschen wollen, suchen Sie sich am besten einen ruhigen Platz in der Kaffeeküche. Für längere private Gespräche treffen Sie sich „after work“ (z. B. in der neu trendigen Bar oder bei der neu eröffneten Pizzeria nebenan).
- Messie-Gehabe am Arbeitsplatz
Am Schreibtisch des Kollegen schlägt im Minutentakt eine Bombe ein, zumindest könnte man dies beim Anblick des Arbeitsplatzes meinen. Nicht nur Sauberkeitsfanatiker und empfindliche Menschen fühlen sich durch leere Flaschen, angebissene Snacks oder dgl. oft belästigt.
Tipp: Sorgen Sie für Ordnung auf Ihrem Arbeitsplatz, räumen Sie gebrauchte Kaffeetassen und dgl. spätestens am Ende des Tages weg (und zwar in die Spülmaschine, nicht nur in das Spülbecken – die KollegInnen und das Reinigungspersonal werden es Ihnen danken!).
- Üppige Mahlzeiten werden am Schreibtisch eingenommen
Sie konsumieren Ihr wohlverdientes Mittagessen vor dem Computer – sehr löblich. Nein im Ernst, genau das Gegenteil ist natürlich der Fall! Durch den intensiven Geruch der Curry-Wurst fühlen sich wahrscheinlich nicht nur strikte Vegetarier oder Veganer gestört… Abgesehen davon, dass die mittägliche Arbeitsunterbrechung für die nötige Konzentration am Nachmittag sorgt!
Tipp: Bei Hungergefühl, verzehren Sie am besten geruchsneutrale, kleine Snacks (Obst, Joghurt und dgl.) am Arbeitspult. Für längere Essenspausen und reichhaltige Mahlzeiten suchen Sie bitte einen geeigneten Ruhe- bzw. Sozialraum (Kantine, Küche etc.) auf.
- Mayr friert, Hr. Huber schwitzt
Der Kollege öffnet/schließt grundsätzlich nach eigenem Empfinden das Fenster – ohne auch nur ein einziges Mal die anderen MitarbeiterInnen zu fragen. Tatsächlich - auch solche nichtigen Vorfälle nerven unnötig und sorgen oft für eisige Atmosphäre bzw. dicke Luft im Büro.
Tipp: Fragen Sie die Zimmergenossen, ob es o.k. ist, dass Sie lüften, das Fenster dauerhaft öffnen bzw. schließen. Falls die Mehrheit ständig friert, obwohl Ihnen dauernd die Schweißperlen auf der Stirn stehen, ist z. B. eine Bekleidung in Schichten (Zwiebel-Look) für Sie hilfreich. Bei anhaltenden „Hitzewallungen“ oder „Schüttelfrost-Attacken“ konsultieren Sie am besten den Arzt Ihres Vertrauens.
Die Liste der extrem nervenden Faktoren im Büro ließe sich noch weiter fortführen, klar! Bereits durch das Berücksichtigen dieser wenigen einfachen Tipps, wird sich der Arbeitsalltag sowohl für Sie (als auch für Ihre KollegInnen) wesentlich harmonischer gestalten.
Die beste Nachricht zum Schluss: Die oben angeführten Tipps kosten nichts. Rein gar nichts - außer ein bisschen guten Willen und Kompromissbereitschaft! Probieren Sie´s aus – die Vorweihnachtszeit eignet sich schließlich ganz besonders für „gute Taten“!
Eine entspannte und dennoch (bzw. gerade deshalb!) erfolgreiche Arbeitswoche wünscht
Ihre A.M.
P.S. Bitte machen Sie aber nicht den Fehler, ab sofort wegen jedem Furz (vgl. Sesselpuper) zu nörgeln und zu meckern! Wie Sie bestimmt unschwer erraten, wird eine solche Verhaltensweise schnell als unkollegial gewertet und wäre daher absolut kontraproduktiv.
Bitte besuchen Sie uns am TAG DER OFFENEN TÜR in unserem neuen Büro!
Ort/Datum: Moosstrasse 37, 5020 Salzburg/02.12.2016, 14 – 19 Uhr
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!